[1.B] 16.06.13 „Spitz auf Knopf“ zur Meisterschaft17.06.13

ein Sprichwort für eine Sache deren Ausgang ungewiss oder heikel ist oder auch sehr knapp ausfallen könnte – zur Erklärung für die jüngeren Leser.

Es war spannend im „Endspiel“ um die Staffelmeisterschaft beim Hummelsbütteler SV. Klare Maßgabe für den Gegner, gewinnt er, haben wir den zweiten Platz sicher. Alle anderen Ergebnisse bringen uns die Meisterschaft.

Schon beim Aufwärmen zeigte Hummelsbüttel, warum sie nur zwei Punkte hinter uns in der Tabelle standen. Doch das sahen nur wir Trainer. Unsere Jungs machten sich auf der anderen Platzhälfte warm und hatte kein Blick für den Gegner und traten daher zum Spiel unbeeindruckt an.

Ich nehme es vorweg. Die Jungs zeigten die absolut beste Leistung der Saison. Das Gefolge von Hummelsbüttel war zahlreich – sie wollten die Meisterschaft auf dem eigenen Platz – und machten sich bemerkbar.
Für den FSV gab es nur eines. Wir machen das Ding hier klar und das geht am Besten mit Toren.

Wir sahen unsere Mannschaft mit einem Zug nach vorne der ahnen ließ, dass mit einem gut vorgetragenen Konter ein Gegentor möglich war. Hummelsbüttel hatte schnelle Spieler die unsere Abwehr in Laufduelle bis zu unserem Strafraum zwangen. Dort konnten sie meist abgedrängt werden oder der platzierte Abschluss war durch unsere Abwehr nicht möglich.
Auf der anderen Seite konnten wir unseren Augen nicht trauen. Welche Möglichkeiten im Grand liegen blieben. Der Torwart wurde zum beliebten Zielpunkt für unsere Abschlüsse – für den mitgereisten Anhang die reine Tortur.

Super, die Misserfolge wurden nicht bejammert. Sofort wurde Hummelsbüttel wieder attackiert. Schon die Stürmer machten einen richtigen Spielaufbau für Hummelsbüttel sehr schwer. So versuchten sie es mit langen Bällen auf ihre schnellen Spitzen. Das war schnell erkennbar und viele Bälle wurden von der Abwehr abgefangen und sofort über unser Mittelfeld wieder in unseren Angriff gegeben. Da sah einfach super aus, wie schnell das Mittelfeld überbrückt wurde und der Sturm die nächste Chance erhielt.

Tja und dann geschah es, so nach 25 Minuten. Freistoß in unserem rechten Halbfeld für Hummelsbüttel. Lange Flanke Richtung zweiter Pfosten. Der Ball lange in der Luft. Doch nur einer wollte den Ball. Mit einem wuchtigen Kopfstoß legte der größte Hummelsbütteler uns den Ball ins Netz.

Und das Spiel. Es lief weiter wie bisher, als ob das Tor nicht gefallen wäre. Der FSV spielte die erste Halbzeit konsequent durch. Kam zu Chancen und nutzte diese nicht.

In der Pause sahen wir eine voll konzentrierte Mannschaft in der Kabine. Mit wenigen Sätzen wurde die Situation umrissen und zwei, drei Änderungen angesprochen die wir Trainer für möglich hielten.

Aufgrund der schnellen Hummelsbütteler Stürmer tauschten wir alle Einwechselspieler nur im Sturm durch – vielen Dank für Euer Verständnis Jungs. Dadurch kam es zu ungewohnten Positionen.

Wir wurden noch besser, zumindest was das Spiel bis zum gegnerischen Tor betraf. Zeitweise ging gar nichts mehr bei Hummelsbüttel, doch bei uns vor dem Tor von Hummelsbüttel auch nicht.
Es war klar, fällt durch einen Konter noch ein Gegentor, war bei der heutigen Chancenauswertung fast nichts mehr drin. Wir benötigten endlich das Tor zur Meisterschaft.

Und dann fast ein Duplikat zur ersten Halbzeit. Ca. 15 Minuten vor Schluss ein Freistoß auf der rechten Seite im Halbfeld von Hummelsbüttel. Lange Flanke Richtung zweiter Pfosten. Der Ball lange in der Luft. Doch keiner wollte den Ball. Innenpfosten und Tooooooooooooooooor. Hammer, endlich der Anspannung Luft machen. Nicht nur am Spielfeldrand, sondern auch auf dem Platz. Jetzt waren wir vorn.

Und das Spiel. Es lief weiter wie bisher, als ob das Tor nicht gefallen wäre. Der FSV spielte die zweite Halbzeit konsequent durch. Aber erst nachdem die Trainer die Mannschaft wieder nach vorn beorderten. Meinten doch einige wir können den Gegner mal kommen lassen. Geht gar nicht. Diese Phase war zum Glück nur wenige Minuten und es ging wieder mit spielerischen Mittel zum gegnerischen Tor.

Der Torwart hatte jetzt als Zielscheibe ausgedient. Es kam wenige Minuten vor Schluss zum entscheidenden Durchbruch endlich mit einem flachen platzierten Abschluss – Tooooooooooooooooor, der KO in dieser Phase für Hummelsbüttel.

Der Rest war einfach genießen, denn wir Amateure und Freizeitkicker realisieren einfach sehr schnell unsere Erfolge.

Mit diesem Erfolg zum Abschluss unserer Zeit in der B-Jugend haben die Spieler sich selbst belohnt. Von dem ersten Spiel gegen Este, wo völlig unklar war, wie wir die Mannschaft überhaupt aufstellen sollten, über die lehrreichen Spiele gegen die körperbetont spielenden Mannschaften von Türkiye und Wandsetal bis hin zu unserem 80-Minuten-Intensivspiel gegen Hummelsbüttel haben wir eine aufregende Frühjahrssaison erlebt.

Meine Einschätzung: Wir haben alle unsere Gegner in der richtigen Reihenfolge erhalten. Konnten wachsen und so gegen Hummelsbüttel unser „Meisterstück“ zeigen.

An Hummelsbüttel kann ich nur Danke sagen für dieses jederzeit fair geführte Spiel, obwohl jeder Meister werden wollte. Es gab nur eine gelbe Karte wegen Zeitspiels gegen Hummelsbüttel. Der Rest war Fußball wie man in gerne sehen möchte – mit dem besseren Ausgang für unsere B des FSV Geesthacht.

Am Ende unser Trainerlob an jeden Spieler. Alle haben sich für die Mannschaft eingesetzt. Das Training funktioniert. Jeder ist bereit eine zweite Spielposition abzudecken. Grundlagen für einen erfolgreichen Fußball in unserem Leistungsbereich. Weiter so, wir freuen uns auf unsere erste Saison mit der A.

Hier alle Bilder und Videos zum Spiel.

Die siegreiche Elf des "Endspiels" gegen Hummelsbüttel

Von: Olaf Aurin

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