[2.C-Junioren] Alternative Trainingseinheit! 05.07.10

Zurückbleiben bitte, Türen schließen nicht automatisch. Alle Zugreisende werden gebeten das Rauchen einzustellen. Das Blumenpflücken auf freier Strecke ist nur nach vorheriger Ankündung gestattet. Genießen Sie den Fahrtwind. Vergessen Sie nicht den Muskeleinsatz ihrer Sprösslinge mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr auf einem hohen Niveau zu halten.“

Diese Ansage ist mir erst beim Schreiben eingefallen. Vor Ort bekamen wir dagegen eine sachkundige Einweisung in der Handhabung von Draisinen. Ausgerüstet mit Warnwesten und Signalflaggen begaben wir uns mit SIEBEN Draisinen auf die Schienen.

Von Schmilau nach Ratzeburg und zurück waren diesmal nicht die Beine, sondern mehr der Oberkörper unserer Spieler im Einsatz. Das war sozusagen die erste Einheit unseres „Stabilisationstrainings“ um der einseitigen Belastung unseres Sports entgegen zu wirken. Das ist übrigens eine Auswirkung des ersten Wochenendes meines Trainerbasislehrganges. Schlagworte bleiben einfach hängen.

Begünstigt durch das sonnige und warme Wetter reihten sich bald die Schweißperlen nahtlos aneinander. Zielstrebig ging es geradeaus.
Überholen war zwar verboten, doch so ganz konnte sich der männliche Anteil inklusive der Halbstarken unserer „Reisegruppe“ nicht von den jahrtausende alten genetisch bedingten Instinkten befreien.
Nach noch nicht bestätigten Aussagen war die jeweils eigene Draisine uneinholbar bzw. sorgte „Mann“ für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zur vorausfahrenden Draisine um bei der Geschwindigkeit im Notfall einen Auffahrunfall zu vermeiden.

Ans Leistungslimit kam jedoch keiner. Meine gerade frisch erworbenen Kenntnisse als „Ersthelfer" konnte ich nicht zeigen. Muskelkrämpfe und Zerrungen kommen bei durchtrainierten Sportlern halt nicht häufig vor.

Auf der Rückfahrt von Ratzeburg nach Schmilau wurde es eng auf den FÜNF Draisinen. Wir mussten uns irgendwie verzählt haben.
Indizien deuteten jedoch darauf hin, dass die frei herumstehenden Draisinen durch andere Ausflügler kurzerhand annektiert wurden.
Das sollten diese bitter bereuen. Die Jagt war eröffnet. Mit einem Ziel vor Augen wurden wir bald fündig. Die Strafe viel dennoch milde aus, denn wir sind faire Sportler. Nur geringfügig nahmen wir „Anstoß“ an den Vorausfahrenden.

In den ruhigeren Phasen der Fahrt konnten wir das Auge mal in die Gegend wandern lassen.
Weitab von dicht befahrenen Straßen war nur das einschläfernde gleichmäßige tack-tack - tack-tack - tack-tack - tack-tack der Schienenfahrzeuge zwischen den Getreidefeldern und der norddeutschen Waldlandschaft zu vernehmen. Ach ja, die gute alte Zeit unserer Jugendjahre ohne ICE, Handy und Notebook.

Einen Dank an das umsichtige Zugpersonal, das uns sicher über die „abgeschrankten Straßenübergänge“ manövrierte.

Zur Belohnung durften sich alle bei Grillfleisch und Grillwurst mit Beilagen stärken, die nach einer solchen Aktivität natürlich besonders gut schmeckten.

Kai und ich hoffen, das alle Beteiligten, genau wie wir, viel Spaß an diesem Event hatten. Wir freuen uns insbesondere darüber, dass nicht nur die Spieler, sondern auch viele Eltern und Geschwister an unserer Mitmachaktion teilgenommen haben.

Und wenn alles gut läuft, dürfen wir Trainer unsere Aufwandsentschädigung beim Spiel St.Pauli vs. HSV oder HSV vs. St.Pauli genießen. Herzlichen Dank an unsere aufmerksamen Eltern.

Für die Spieler gibt es noch zwei Trainingseinheiten bis zu den Ferien mit Schwerpunkt „Pässe und Technik“. Dann ist erst einmal Pause.
Wir sehen und zur Vorbereitung auf die nächste Saison in den letzten beiden Ferienwochen wieder. Wo und zu welcher Uhrzeit geben wir noch bekannt. Wenn nicht, gelten die üblichen Trainingszeiten.

Wir wünschen Euch schöne und erholsame Sommerferien.

Von: Olaf Aurin

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