[1.A] 31.08.13 Der Weg31.08.13

Der Weg war schwierig. Eine Baustelle sperrt die Hauptstraße kurz vor dem Ziel komplett. Also Navi an und los. Doch diese Dinger wollen einen umdrehen lassen und mit aller Macht auf die Hauptstraße zurück. Da hilft nur stur weiterfahren bis ein neuer Weg sinnvoll berechnet wird. Mit sehr unterschiedlichen Ankunftszeiten waren dennoch alle Spieler auf dem Platz zum aufwärmen.

Bis zur Halbzeitpause wurde uns Trainern auch ziemlich warm, obwohl Regenschauer zur Abkühlung über unsere Köpfe hinweg zogen. Fast hätte man keine Schirme gebraucht, so dicht war die Kette der Flugzeuge im Landeanflug auf den Airport Hamburg.

Das Spiel ging gut los. Die ersten Minuten waren alle konzentriert und schnell viel das 1:0 für uns.
Aber dann! Unsere Mannschaft verlor den Kontakt zum Spiel, den notwendigen Drang zum Ball und wurde immer passiver. Dazu bekam das Mittelfeld von Alster./Langenh. zu viel Raum.
Was wir Trainer sahen, blieb dem Gegner nicht verborgen. Mit jeder neuen gelungenen Aktion wurden sie selbstsicherer und drängten auf unser Tor. Die Gegentore vielen wie selbstverständlich und mit Glück gingen wir mit nur einem Tor Rückstand in die Pause – 2:3.

Kai machte mit eindringlichen Worten deutlich was wenigstens zu ändern sei, wenn wir am Ende des Weges nicht unter die Räder kommen wollten. Dazu stellten wir die Mannschaft um. Mit Erfolg, aber es wurde ein langer Weg.
Endlich mehr Druck auf die gegnerischen Verteidiger. Abspiele wurden unterbunden und im Mittelfeld die Bälle geholt, gespielt und somit unsere Abwehrreihe entlastet.
Alster./Langh. kam jetzt seltener, dennoch gefährlich vor unser Tor. Der junge Mann in unserem Kasten konnte sich auszeichnen und hielt uns im Spiel. Bis zum Ausgleich war Alster./Langh. weiterhin präsent.

Mitte der zweiten Halbzeit bekamen unsere Spieler den Lohn für ihr besseres Spiel. Nach sicheren Ballkontakten konnte unser „Stürmer“ einen verdeckten platzierten Schuss anbringen -3:3.
Und wie das so ist. Erfolge helfen dem Selbstvertrauen. Jetzt war bei allen der Wille zum Sieg an der Körpersprache zu erkennen. Unsere Außen zeigten endlich Gefahr am und im Strafraum von Alster./Langh. Sie agierten mit dem notwendigen Geschick und Durchsetzungsvermögen um ihre Tore zu erzielen. Tore 4, 5 und 6 kamen spät, waren aber das Resultat des geänderten Spielverhaltens.

Super, das wir heute die ganze Angriffsreihe in die Torschützenliste eintragen durften. Weiter so, denn wir müssen unberechenbar sein. Wurde ich heute erneut vom Gegner auf unseren Spieler mit der Nr. 13 angesprochen.

So ging es locker auf den Heimweg. Und wer nicht mehr im Blick hatte, dass die A1 Richtung Lübeck voll gesperrt war, der hatte ab Dreieck HH-Süd bis zur A25 Zeit genug um das Spiel schon einmal zu analysieren.

Abwehr: 1. Halbzeit - zu oft unter Druck. 2.Halbzeit - Rückhalt auf dem Weg nach vorn.

Von: Olaf Aurin

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