[1.C] 10.04.11 Cleverness fehlte!13.04.11

Wandsetal 2.C – FSV Geesthacht 1.C   2:2   (1:2)

Wir gegen Wandsetal, unsere fehlende Cleverness und den Schiedsrichter.
Drei Gegner auf einmal. Da hatten wir uns etwas zuviel vorgenommen!

Wandsetal
Durchaus schlagbar. Unsere Abwehr um Alexander und Jani, die heute die Innenverteidigung übernahmen stand gut und ließen wenig zu. Zudem gingen von beiden Impulse in unser Angriffsspiel aus. Janik im Mittelfeld war oft Anspielstation und nutzte seine Fertigkeiten mit tollen Pässen in die Gassen für Marco und Didi. Nur seinen eigener Abschluss sollte besser sein.
Didi nutze einer dieser gelungenen Pässe zum 0:1 mit dem linken Fuß. Ganz stark mit Übersicht von beiden.
Das 1:1 unhaltbar verwandelt. Ein unerwarteter Elfmeter, ein Geschenk des Schiedsrichters. Nur er kennt den Grund. Postwendend der Führungstreffer zum 1:2 von Marco mit einer starken Einzelleistung. Seinen ganzen Frust über unsere verpassten glasklaren zwischenzeitlichen Torchancen und die bis dahin schon gezeigten Schiedsrichterleistungen legte er in diesen Schuss.
Wir hatten Chancen dem Spiel in der ersten Halbzeit die richtige Wendung zu geben. Dies haben wir versäumt. Und wie immer hat ein Spiel zwei Halbzeiten.

Nach der Pause ging unser Druck weiter. Doch wir wurden unkonzentrierter und eigenwilliger dadurch liefen wir uns links zu oft fest. Der öffnende Pass nach rechts und auch das Verschieben des Spiels auf die rechte Seite blieb fast aus.
So hatte Wandsetal noch die Gelegenheit zum 2:2.
Uns verweigerte der Schiedsrichter einen einwandfreien Elfmeter. Didi wurde krass im Strafraum niedergetreten. Keine Reaktion des Schiedsrichters. Wir mussten eine Spielunterbrechung fordern um den verletzten Spieler vom Platz zu holen - unglaublich.

Cleverness
Ein Schlagwort. Andere Worte sind: klug, gewitzt.
Auf unser Spiel umgesetzt könnte man sagen: „Seht hin wie der Schiedsrichter pfeift.“ Pfeift dieser jeden im Ansatz gefährlichen Angriff ab – Abseits – darf mehr aus der zweiten Reihe geschossen werden. Die Spieler dazu haben wir.
Klug für einen Spieler ist, den Schiedsrichter auszublenden. Er hat nun mal die Pfeife und das letzte Wort auf dem Platz. Lieber auf das eigene Spiel konzentrieren und den nächsten Angriff setzten. Wer auf dem Platz bleibt hat mehr vom Spiel.
Gewitzt
vor dem Tor handeln. Schnelligkeit ist gut. Hektik und überhastete Aktionen, sowie Einzelaktionen jedoch selten. Spielt den Ball zu den Nebenleuten. Wer das Tor schießt, ist egal. Ihr wollt schließlich gewinnen.
Wer dazu den „zweiten Ball“ verwerten möchte muss sich entsprechend zu seinen Mitspielern oder der Situation stellen. Ich kenne keine Regel die besagt, dass Tore nur innerhalb des 5-Meter-Raumes erzielt werden dürfen.

Schiedsrichter
Einige würden meinen, er hat schlecht gepfiffen. Ich sage, er hat es schlau angestellt, damit jeder auf seine Art unzufrieden mit der Schiedsrichterleistung sein durfte. Um seine Regelauslegung bezüglich Elfmeter und Foulspiel zu unserem Nachteil zu kaschieren, durfte sich Wandsetal über permanent abgepfiffene Einwürfe ärgern. Einmal lag er bei einem rüdem Foul von uns richtig.

Fazit
Wir hatten es selbst in der Hand in der ersten Halbzeit die Siegerstraße zu betreten. Die zweite Halbzeit wäre uns fast zum Verhängnis geworden. Ein Remis, das sich wie eine Niederlage anfühlt.

Eltern
Schön in der Sonne gesessen und immer wieder mit Erstauen den Pfiffen des Schiedsrichters gelauscht.

Kader
Leon A., „Didi“ J. (1 Tor), Thorben K., Jan-Niclas K., Marco M. (1 Tor), Niklas M., Alexander R., Lars V., Kevin V., Janik W., Siegfried W., Jan-Eike W.

Es fehlten
Thore K., Lennart P.

Kopf hoch Jungs! Ihr habt doch gut gespielt.

Von: Olaf Aurin

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